DER ERLEBNISRAUM
In der Wuppertaler Nordstadt gibt es nur wenige Grünanlagen, verwilderte Gärten oder öffentliche Spielflächen. Um den Kindern ein möglichst gefahrloses Austoben in diesem zudem mitunter durch starken Autoverkehr geprägten Stadtteil zu ermöglichen, wurde eine der ehemaligen Wagenhallen der Feuerwehr im Jahre 1997 in einen Erlebnisraum umgebaut. In diesem Raum, dessen Boden vollständig mit Sand ausgefüllt ist, gibt es Netze, Brücken und Türme, die den Kindern abenteuerliche und kreative Klettermöglichkeiten bieten. Zudem wurde im Jahre 2001 im Zuge der Komplettsanierung der Alten Feuerwache der alte Schlauchturm, in dem früher nach Brandeinsätzen die Schläuche zum Trocknen aufgehängt wurden, im Innenbereich zu einem Kletterturm umgebaut. Während auf der einen Seite die Kinder mit Hilfe von Netzen und den original erhaltenen Feuerwehrleitern in die Höhe klettern können, wurden auf der anderen Seite Rutschstangen installiert, mit deren Hilfe die Kleinen wieder zur Erde gelangen können.
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Um dabei möglichst naturnahe Umwelterfahrungen zu gewährleisten, wurden für die Ausstattung der Spielflächen und des Erlebnisraumes bewusst natürliche Materialien gewählt. Im Vordergrund stand dabei die Idee, den Kindern Sinneserfahrungen zu ermöglichen, die in diesem Stadtteil sonst nicht zu erleben wären. Selbst der Fallschutz wurde unter diesem Aspekt ausgesucht: Es handelt sich um natürlichen Sand.
Übrigens: Im Jahr 2002 erhielt die Stadt Wuppertal eine Auszeichnung für die Konzeption und Umsetzung des Erlebnisraumes bei einem bundesweiten Wettbewerb, an dem über 85 Städte teilnahmen.

